Was macht eigentlich ein Fachreferent für Elektromobilität bei NEW?

Die NEW ist ein regionales Versorgungsunternehmen am Niederrhein. Zu unseren Aufgabenfeldern gehört auch der Ausbau der Elektromobilität!

Was Thorben Doum, Fachreferent für neue Mobilität/Elektromobilität seit 2018 bei uns macht, verrät er hier.

Thorben Doum, Fachreferent für neue Mobilität/Elektromobilität bei der NEW

Thorben, wie können wir uns deine Arbeit vorstellen?

Ich beschäftige mich mit dem Aufbau von Ladeinfrastruktur für Elektroautos. Wie kommt der Strom von der Ladestation in das Auto? Wo brauchen Kunden künftig Ladesäulen, um ihr Elektroauto aufzuladen? Ein E-Auto wird derzeit zu 80 Prozent Zuhause oder beim Arbeitgeber geladen. Mein Job ist es, Bedarfe zu erkennen und Unternehmen und Privatpersonen zu helfen, wo und wie die Ladepunkte aufgestellt werden müssen. Gerade arbeite ich mit einem fünfköpfigen Team an der Umstellung unserer öffentlichen Ladeinfrastruktur vom freien zum bezahlten Laden. Hierfür haben wir erst Mitte März eine App, die NEW e-laden, auf den Markt gebracht, mit der an unseren Ladepunkten sowie an 110.000 Ladepunkten europaweit geladen werden kann. Der Nutzer kann sich so ganz einfach und bequem zum nächsten Ladepunkt führen lassen und hat eine visualisierte Übersicht zu all seinen Ladevorgängen.

Und warum machst du deinen heutigen Job?

Ich bin von der Elektromobilität einfach überzeugt und fahre auch selbst E-Auto. Ich habe damals Elektrotechnik/Energietechnik studiert und meine Masterarbeit im Bereich der Elektromobilität geschrieben, um das Thema in Deutschland voranzutreiben. Dafür wurde ich früher häufig belächelt, aber heute sehe ich, dass die Elektromobilität durchstartet. So wurden in den letzten drei Jahren an den 235 Ladepunkten der NEW rund 850.000 kWh (Kilowatt pro Stunde) geladen. Das entspricht ca. 55.000 Ladevorgängen. Mit meiner Arbeit möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass Elektroautos künftig bundesweit mit 100% erneuerbarer Energie betrieben werden – so wie wir es heute schon am Niederrhein tun – um so die CO2-Emissionen im Mobilitätsbereich drastisch zu drosseln.

Was überzeugt dich, dass Elektromobilität ein Beruf mit Zukunft ist?

„In der Mobilität wird sich in den nächsten zehn Jahren mehr verändern als in den letzten 100“, hat der ehemalige CEO von Daimler, Dieter Zetsche, gesagt. Und das zeigt die Dynamik in der Branche. Die Themen Mobilität und Energie rücken mehr in den Fokus. Mit schwindenden Ressourcen und Zunahme an Ballungsgebieten, geht es vor allem darum, die Lebensräume besser zu nutzen, ohne auf Komfort oder Bewegungsfreiheit zu verzichten. Wer in einem Zukunftsfeld arbeiten und wortwörtlich was bewegen möchte, ist hier richtig. Für mich ist es ein Glücksfall, dass ich mein privates Interesse zum Beruf machen konnte.

Und was rätst du jemandem, der sich für dieselben Themen interessiert, aber bereits einen anderen beruflichen Weg eingeschlagen hat?

Ich habe das Gefühl, dass viele die Frage beschäftigt, wie sie umweltbewusster leben können. Und das fängt bei alltäglichen Situationen an: Brauche ich wirklich zwei Autos im Haushalt? Wie kann ich mein Zuhause energieeffizient umrüsten? Viele wissen gar nicht, dass sie monetäre Unterstützung dafür erhalten würden. So kann jeder etwas bewegen.

Du interessierst dich für einen Job oder ein Praktikum? Dann schaue dir doch mal die offenen Stellenangebote an 

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